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  • Alter

    Alter

    Ab 14 Jahren
  • Dauer

    Dauer

    mind. 270 Minuten 
  • Gruppenstärke

    Gruppenstärke

    10-25 Personen
  • Datum

    Erstellt am

    24.07.2020
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    Material

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Aktiv werden gegen Antisemitismus

Um Antisemitismus etwas entgegensetzen zu können, braucht es eine engagierte Zivilgesellschaft. In diesem Modul sollen deshalb Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und praktisch erprobt werden, um bei antisemitischen Vorfällen kurz- und langfristig aktiv zu werden, aber auch Ideen gesammelt werden, um an der Arbeit gegen Antisemitismus auf lange Sicht dranzubleiben. So wird klar: Gemeinsam können wir Antisemitismus etwas entgegensetzen.

ZIELE

  • Die TN kennen Handlungsmöglichkeiten bei antisemitischen (oder anderweitig diskriminierenden) Vorfällen einzugreifen.
  • Die TN lernen, dass sie in solchen Situationen nicht allein handeln müssen, sondern kennen Möglichkeiten, sich Unterstützung zu holen.
  • Die TN probieren ihre erarbeiteten Strategien praktisch aus und erlangen so Handlungssicherheit.
  • Die TN haben Motivation und konkrete Möglichkeiten, sich langfristig gegen Antisemitismus einzusetzen.
  • Die TN werden selbst(ständig) aktiv und machen so Erfahrungen von Selbstwirksamkeit.

 

VORBEMERKUNG 

Dieses Modul kann nur durchgeführt werden, wenn die TN sich bereits damit auseinandergesetzt haben, was Antisemitismus bzw. Diskriminierung als solche bedeutet (siehe beispielsweise Modul „Einführung zu Antisemitismus und Antisemitismusformen“ und Methode „Diskriminierung im Fadenkreuz“) und dass auch sie nicht frei von Bewertungen und Vorurteilen sind (siehe beispielsweise Modul „Judentum und jüdische Identitäten“).

Darüber hinaus bedarf der Baustein „Dranbleiben“ dieses Moduls eine gewisse Vorbereitung durch die TM. Vor allem aber kann er nur durchgeführt werden, wenn die Bereitschaft und konkrete Möglichkeiten bestehen, dass die TN längerfristig gegen Antisemitismus aktiv werden (weitere Informationen siehe Beschreibung des Bausteins). Sollte diese Bereitschaft oder Möglichkeit nicht bestehen, sollten nur die beiden ersten Bausteine durchgeführt werden.

Dieses Modul stellt einen guten Abschluss einer Projektwoche bzw. eines Workshops dar und kann langfristig durch die Teilnahme an Argumentations- und Handlungstrainings gegen menschverachtende Äußerungen und Handlungen vertieft werden (siehe Material_Grundsätzliche Handlungsoptionen zu Baustein „Wir können alle etwas tun!“)

 

Baustein

Kurzbeschreibung

Zeit

Wir können alle etwas tun!

Anhand konkreter Fälle überlegen sich die TN Argumentations- und Handlungsmöglichkeiten gegen antisemitischen bzw. anderweitig diskriminierenden Aussagen oder Taten.

90 Min

Let’s do it

Die im Baustein „Wir können alle etwas tun“ entwickelten Handlungsmöglichkeiten werden in Form von Rollenspielen praktisch ausprobiert.

60 Min (bei mehr als 15TN verlängert sich die Zeit)

Dranbleiben

In Kleingruppen werden Ideen erarbeitet, damit die Arbeit gegen Antisemitismus zu einer kontinuierlichen Aufgabe wird.

120 Min

ZENTRALE QUELLEN DIESES MODULS (vollständige Quellenangaben finden sich unter dem jeweiligen Baustein)

  • Übung: „Theaterübung – Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus“ in: Killgus et al. (2020): Bildungsarbeit gegen Antisemitismus, S. 214.