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Über uns

Über das Projekt

Der virtuelle Methodenkoffer gegen Antisemitismus MALMAD richtet sich in erster Linie an Lehrer*innen bzw. Pädagog*innen, die sich über Antisemitismus informieren und im Rahmen ihrer pädagogischen Arbeit dagegen engagieren wollen. Ähnlich wie in einem herkömmlichen Methodenkoffer werden hier Materialien und Methoden für die Antisemitismusprävention gesammelt, jedoch in diesem Fall online zur Verfügung gestellt. Im Angebot befinden sich bereits erarbeitete Projektwochenpläne sowie eine umfassende Methodensammlung und die Sammlung landesweiter Exkursionsziele sowie Bildungspartner*innen, die kompetente Unterstützung anbieten können.

Bitte beachten Sie, dass die vollen Methodenbeschreibungen und die Kontaktinformationen der Exkursionsorte nur nach einer Anmeldung herunterladbar bzw. einsehbar sind.

Über den Projekttitel Malmad = מלמד

Malmad (מלמד ) ist hebräisch und kann sinngemäß mit Stachel übersetzt werden. Mit diesem Namen möchten wir uns auf den Stachel eines Kaktus (= SABRA) beziehen – dieser Methodenkoffer soll also ein Stachel gegen Antisemitismus sein.

Darüber hinaus ist das Wort Malmad von lamad bzw. למד abgeleitet und bedeutet „lernen, lehren“ – das soll den pädagogischen Anspruch dieses Methodenkoffers unterstreichen.

Über uns

Diese Website wurde durch ein Projektteam konzipiert, das sich dem Aufbau, Design und den Inhalten widmete:

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Marina Friemelt ist Historikerin und hat in Berlin und Düsseldorf studiert. Sie hat bereits zwei Jahre für die Jüdische Gemeinde Düsseldorf am Projekt „Erinnerung lernen“ an jüdischer Erinnerungsarbeit in der Ukraine mitgearbeitet.
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Natalie Kajzer ist Bildungsreferentin (M.Ed.) und hat mehrjährige Erfahrung im Bereich der politischen Bildung und Museumspädagogik, darunter in der Alten Synagoge Essen sowie dem Jüdischen Museum Westfalen, parallel arbeitet sie an ihrem Dissertationsvorhaben im Bereich der Antisemitismusforschung in Berlin.

Gemeinsam sind wir über die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themenschwerpunkten hinaus für die Recherche und Sichtung diesbezüglicher Methoden sowie deren (Weiter-)Entwicklung und Erprobung neuer Methoden zuständig. Die Ergebnisse dieser Arbeit und des Austauschs mit weiteren antisemitismuskritischen Bildungspartner*innen tragen wir auf dieser Website zusammen.

Unterstützt wurden wir dabei durch die Mitarbeit verschiedener Expert*innen aus den Bereichen der antisemitismuskritischen Bildung, der Schule, dem Lektorat usw.:

Clara Petersen ist Sozialwissenschaftlerin und Pädagogin und hat zuvor als Bildungsreferentin Projekte im Bereich Demokratieförderung und Antidiskriminierung beim Jugendring Düsseldorf geleitet.

Sophie Brüss studierte romanische Philologie und Volkswirtschaftslehre in Bonn und absolvierte eine Zusatzausbildung zur Theaterpädagogin in Köln. Seit mehr als 15 Jahren setzt sie sich beruflich und künstlerisch mit Antisemitismus auseinander. 2017 wurde sie mit dem Aufbau von SABRA betraut, wo sie aktuell als Referentin für Antidiskriminierungsarbeit angestellt ist.

Clemens Hötzel hat Politikwissenschaft und Empowerment Studies in Duisburg und Düsseldorf studiert und ist als Antidiskriminierungsberater bei SABRA tätig. Zwischen Juli 2019 und Mai 2020 war er an der Koordination und Durchführung der qualitativen Erhebung „Erfahrungen und Wahrnehmungen jüdischer Menschen in Nordrhein-Westfalen“ (Problembeschreibung: Antisemitismus in NRW) beteiligt, die von SABRA in Kooperation mit Bagrut e.V. und der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Auftrag der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, durchgeführt wurde.

Anna Kostinski ist Redakteurin und Lektorin aus Leidenschaft. Vom Beruf Juristin, im Herzen Poetin, arbeitet sie in einem Verlag und widmet sich in ihrer Freizeit auch solchen Themen wie Judentum, Antisemitismus und der Nahe Osten.

Sebastian Mohr ist Politikwissenschaftler und koordiniert seit Januar 2020 als fachlicher Projektleiter, in enger Absprache mit der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit SABRA, die Umsetzung des Projektes "Kein Platz für Antisemitismus auf deutschen Sportplätzen" in Kooperation mit Makkabi Deutschland e.V. für die Region Düsseldorf.

Kai E. Schubert studierte Politikwissenschaft und Judaistik (B.A.) sowie Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (M.A.) in Berlin und Potsdam. Beim Mideast Freedom Forum Berlin entwickelt er im Projekt „Bildungsbaustein Israel“ Methoden und Bildungsangebote zur Auseinandersetzung mit Israel und dem Nahostkonflikt für Erwachsene und Jugendliche. Daneben ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und publiziert zum Thema Antisemitismus.

MALMAD - der Virtuelle Methodenkoffer gegen Antisemitismus ist ein Projekt von SABRA, der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus. Sie befindet sich in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. MALMAD wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen zu SABRA finden Sie unter www.sabra-jgd.de